Eigenmächtig: Straßenbau in Eigenregie

Der Anlass: Nachdem am 1. September bei einem zweistündigen Dauer-Stark-Regen das Regenwasser von der betonierten Soi 3 in unsere Seitenstraße wie in einem Sturzbach heruntergeflossen kam, hat Thom beschlossen, einen Minideich aus Beton an der Straßenkreuzung zu bauen, um das Regenwasser umzuleiten.

Unser Weg zum Soi 3 bei Starkregen

In unserer Gegend von Pak Chong gibt es weder öffentliche Wasserversorgung (wir haben einen Brunnen) noch Abwasserrohre, d.h. alles Ab- und Regenwasser läuft über bzw. am Rand der Straßen ab. Nicht schön, aber normalerweise kein Problem.

Wenn es jedoch längere Zeit stark regnet, sucht sich das viele Wasser den einfachsten Weg, z.B. von der Soi 3 rechts ab in unseren unbefestigten Weg - weil es eben leicht bergab geht. Das Wasser fließt dann an unserem Haus vorbei, reißt Schotter und Steine mit und sammelt sich dann am tiefsten Punkt, ca. 70 m von unserem erhöht gebauten Haus entfernt.

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Da man von der Stadt nichts erwarten kann, hat Thom beschlossen, in Selbstregie einen Minideich an der Kreuzung der Soi 3 zu unserem Weg als Sperre zu bauen, so dass das Regenwasser hauptsächlich weiter die Soi 3 herunterfließt. Dafür hatte sie auch ein paar Nachbarn gewonnen.

An die Arbeit:

Am Sonntag (7.9.) war es dann soweit: der Beton gemischt und daraus und Steínen einen Minideich gebaut und dahinter mit Sand und Schotter aufgefüllt.

Betonmischer

Sohn Anuwat hat auch geholfen.

Einige Nachbarn schauten neugierig zu.

Neugierige Nachbarn an der Baustelle

Die Straße wurde dann für einen Tag mit einem Ast und einem Warnschild für den Verkehr gesperrt, damit der Beton in Ruhe aushärten konnte.

Das Bauwerk

Regenwasser-Sperre

Baustellenschild

Hier steht die Baumeisterin vor ihrem fertigen Bauwerk:

Hier steht die Baumeisterin vor ihrem Werk

Und nun warten wir auf den nächsten Starkregen, um zu testen, ob sich die Baumaßnahme bewährt hat.

 

© 2013 Wir in Pak Chong | Frank Zander

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