Die Dächer sind fertig, jetzt beginnt der Bau der Hausmauern.11.01.2014 | (Schlechter) Start mit dem Bau der Außenwände aus Q-Con (= Ytong)

Heute - nach Abschluss der Beton- und Dacharbeiten - begann eine neue Phase unseres Hausbaus: man begann die Außenwände zu mauern. Als Material für die Außenmauern haben wir Leichtbetonsteine der Firma Q-Con ( ähnlich Ytong) gewählt. Die Steine sind 20 cm dick, 20 cm tief und 60 mm lang. Normalerweise sind die Hausaußenwände in Thailand 10 cm dick oder sogar nur 7,5 cm. Für die Zimmermauern im Inneren des Hauess wird das hier übliche nur 7.5 cm dicke Baustein-Material verwendent.

Im Vorfeld hatte ich mich, da ich wusste, dass da Q-Con-Material nicht so häufig in Thailand verwendet wird, bei unserem Bauunternehmer Jack erkundigt, ob die Bauleute auch damit umgehen können. Denn die Steine werden mit Dünnbettmörtel zusammengeklebt, also einer dünnen Schicht Klebemörtel, ähnlich wie Fliesen geklebt werden. Jack hatte mich beruhigt und geantwortet,dass die Bauleute mit dem Material umgehen können.

Deshalb war der Schreck groß, als wir heute auf die Baustelle kamen und sahen, wie der Dünnbett-Mörtel wie normaler Mörtel in fast 10 mm Dicke verwendet wurde - empfohlen sind aber 1-3 mm. Wir haben die Arbeiten sofort gestoppt und Bauunternehmer und Bauleiter, die beide nicht anwesend waren, angerufen und alles erklärt. Dann haben wir noch schnell im Baumarkt gezackte Spachtel besorgt, mit denen der Mörtel besser aufgetragen werden kann.

Als wir zurückkamen, war der Bauleiter aus Kho Yai zurückgekehrt und lächelte etwas peinlich berührt. Inzwischen hatten die beiden Maurer sich auch schon umgestellt und trugen den Mörtel jetzt dünner auf - aber ich fand: etwas ungleichmäßig oder unsauber. Eigentlich hätte man das bisherige Mauerwerk abreißen müssen, aber ich hoffe, dass, wenn jetzt alles gut geklebt wird, es keine nachteiligen Wirkungen hat. Buddha hilf!

Ich finde, es wird insgesamt nicht so sauber gebaut wie z.B. in Deutschland - oder ich habe keine Ahnung oder bin zu genau und empfindlich; denn später, wenn alles verputzt und gestrichen ist, sieht man natürlich von den Ungenauigkeiten nicht mehr sehr viel. Hoffentlich gibt es aber noch später nicht irgendwelche unangenehmen Überraschungen.

12.01.2014 | Außenmauer-Bau im Erdgeschoss

Heute sind wir am Vormittag auf die Baustelle gekommen und haben erleichtert feststellen können, das die Arbeiten mit Ytong nun anscheinend korrekt durchgeführt werden. Vier Bauarbeiter mauerten, zwei schleppten Steine ins Obergeschoss und auf Dach arbeiteten noch drei leute an den letzten Feinheiten des Hauptdaches. Heute hat auch der Bauleiter, der sonst nur beobachtend, prüfend, messend und anweisend herumsteht, ein paar Q-Con/Ytong-Steine selbst gemauert, anscheinend wollte er selbst mal die Materie praktisch kennen lernen - oder ihm war schlciht zu langweilig. Auffallend für mich war die Verwendung von dicken Stahldrähten, die in eine - per Säge erstellte - Rille im Q-Con-Stein eingelegt und mit dem Pfeiler (dort ein Loch eingebohrt) verbunden wurde. Das muss wohl der Stabilität dienen - aber so ganz genau kann ich mir diese recht arbeitsaufwändige Technik noch nicht erklären (kann man auch auf den Bildern sehen):

13.01.2014 | Außenmauer-Bau in beiden Geschossen.

Jetzt werden die Mauern sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss gebaut. So richtig zufrieden sind wir noch immer nicht mit allen Mauerarbeiten und haben dem Bauunternehmer nochmal erläutert, worauf es uns ankommt. Es kann nur besser werden. Neu war für mich, dass ungefähr auf halber Höhe der Ytong-Mauern noch Betonstreifen integriert werden - zur Stabilisierung. D.h.: sehr stabil wird das Haus auf jeden Fall.

14.01.2014 | Mauer-Bau und Türrahmen

Weiter werden in beiden Geschossen die Wände gemauert. Außerdem wird bereits damit begonnen, die Türrahmen einzupassen bzw. die Maueröffnungen zu erstellen.

Heute sind auch die dünnen Q-Con-Blöcke für den Innenausbau eingetroffen. Leider wurden die im Obergeschoss auch für einen kleinen Teil einer Außenmauer verwendet, die mussten dann wieder abgerissen werden - waren gottseidank noch nicht so viele. Zur Zeit ist der Bauleiter anscheinend auf einer anderen Baustelle, so dass Bauunternehmer Jack die Leitung hat. Auch der Sonh des Bauleiters ist anwesend und montiert die Türrahmen zusammen.

Heute waren wir auch noch einmal kurz bei der Fensterbaufirma WINDSOR, um ein paar letzte Änderungen mitzuteilen und dann eine Anzahlung zu leisten, womit sozusagen der Auftrag erteilt wurde.

Weiter geht's chronologisch hier: Ab 15.01.2014 | Außen- und Innenwände & Öffnungen für Türen und Fenster

© 2013 Wir in Pak Chong | Frank Zander

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