Füangfa-PflanzenNachdem das Haus fertiggestellt und eingerichtet war, könnten wir uns dem Garten widmen. Zuerst war es ja eine wüstenartige Angelegenheit mit vielen Steinen und Steinchen, und wenn es geregnet hat, eine ziemliche Matschepampe, die an den Schuhen bzw. Füßen kleben blieb und „schöne“ Spuren hinterließ.

Der Rasen:

Deshalb haben wir beschlossen, die Erdflächen komplett mit Fertigrasen zu belegen, einer Sorte mit dem Namen „Japanisches Gras“, die die Wetterbedingungen gut vertragen können soll. Der Rasen wird in ca. 1 qm-großen Rechtecken verkauft, wobei diese Rechtecke noch zweimal gefaltet sind. Eine Platte kostet umgerechnet 0,58 Euro.

Vorbereitungen

Zuerst wurden allerdings vier LKW-Ladungen „gute“ Erde neu angeliefert und mit Schubkarren auf den Flächen verteilt. Dabei half die ganze Familie 2 Tage lang mit.

Zur weiteren Vorbereitung wurden die Erdflächen grob von Steinen befreit, einigermaßen geglättet (wir sind dabei nicht so Perfektionisten), dann dünn mit Sand und anschließend dünn mit Kompost-Erde bestreut. Darauf werden die Rasenplatten gut bündig gelegt, sehr gut angedrückt bzw. festgetreten und zum Schluss gut gewässert. In den ersten Tagen muss der Rasen mehrfach gut gewässert werden.

Wir haben das in drei Phasen gemacht:

  • Als erstes 30 Platten Fertigrasen gekauft (30 Platten passten gerade hinten in den Avanza) und die Erdflächen vorne am Geisterhäuschen, den schmalen Streifen an der Einfahrt und das Beet vor der Hauswasseranlage mit Rasen belegt. Das war sozusagen die Testphase. Da noch etwas Rasen übrig blieb, haben wir dann auch einen ersten Streifen hinten an der Terrasse belegt.
  • Am nächsten Tag haben wir dann noch 30 Platten gekauft und einen weiteren breiten Streifen vor der Terrasse belegt.
  • Nachdem der Rest des Gartens hinten vorbereitet war, haben wir dann noch eine Ganze Wagenladung (ca. 150 qm) liefern lassen. Diesmal haben wir zwei Fehler gemacht, die wir jetzt durch Mehrarbeit büßen müssen. Thom wollte die Platten möglichst schnell verlegen und hat nicht gewartet, bis die Sonne nicht mehr so stark war; außerdem hat sie zwei Helfer (Sohn und Freund) angeheuert, die geholfen haben – allerdings machten die das nach der Methode „Schnell-schnell“, ohne die Platten richtig bündig nebeneinander zu legen. Das Ergebnis war ein Muster, wie es manchmal auf GoogleEarth zu sehen ist: grüne, gelbe und braune Streifen. Erst durch wochenlanges regelmäßiges Gießen hat sich der Rasen gebessert (trotz Tageshöchsttemperaturen von 37°).

Hier jede Menge Bilder, die ein wenig die Entwicklung des Rasens dokumentieren:

Inzwischen habe ich einen Teil der Rasenfläche bereits einmal gemäht, nur die große Fläche, die zum Schluss gelegt wurde, ist noch nicht so weit.

Die Pflanzen:

In diesen Rasen bzw. zum Teil auch schon vorher haben wir Pflanzen gesetzt. Einige der Pflanzen hatten wir schon vorher gekauft, z.T. vor einem halben Jahr, weitere in der letzten Zeit – und es werden bestimmt noch einige folgen. Es sind Palmen, Obstbaumpflanzen, Gemüsepflanzen und Blütenpflanzen. Außerdem einige Kräuter, wobei es mehr ein Experiment ist, ob manche Samen aus DE überhaupt anwachsen.

Gartenbilder | Stand: 13.06.2014

Hier ein paar aktuelle Bilder des Gartens mit den bisher gesetzten Pflanzen:

© 2013 Wir in Pak Chong | Frank Zander

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