Da ich Pak Chong selbst noch erkunde, kann ich hier erst einmal nur einige zusammenfassende Informationen präsentieren (Stand ca. 27.11.2013).

Wenn man (nach ca. 170 km) von Bangkok über die Autobahn Richtung Pak Chong kommt, biegt am Anfang von Pak Chong direkt die Hauptstraße von der Autobahn nach links ab. Die Autobahn (Mitraphap Highway Nr. 2) führt in Umgeheung von Pak Chong weiter zur Provinzhauptstadt Nakhon Ratchasima (Kurz Khorat).

Die Haupstraße von Pak ChongDie Hauptstraße

Die Hauptstraße von Pak Chong ist die Lebensader der Stadt, ca. 11 km lang, vierspurig und zusätzlich von jeweils zweispurigen Bypass-Straßen rechts und links begleitet.

An dieser Hauptstraße befinden sich jede Menge Geschäfte, Banken, Autofirmen, Tankstellen, Märkte – auch zwei Krankenhäuser.

Der Supermarkt und andere Geschäfte

Ganz am Anfang der Hauptstraße (also direkt nach der Autobahn-Abfahrt) ist der bisher einzige große Supermarkt Tesco Lotus (vergleichbar mit real! in Deutschland) positioniert, ein zweiter Supermarkt (Makro) ist im Bau. Am Supermarkt (wie auch an anderen Geschäften) wird sehr deutlich, dass Arbeitskraft in Thailand billig ist: an jeder Ecke im Supermarkt findet man VerkäuferInnen und Mitarbeiter, die einen sofort beraten wollen – manchmal schon etwas lästig. Witzigerweise tragen sie zur Zeit (27.11.2013) alle Weihnachtsmannmützen (auch gibt es jetzt Plastik-Weihnachtsbäume, -schmuck und -süßigkeiten – sehr teuer von Lindt). Übrigens wird an der Kasse alles wohl sortiert in Plastiktüten verpackt; so kann man schon auf 10 Plastiktüten bei einem Einkauf kommen.

Ein Hotel an der HauptstraßeNicht nur an der Hauptstraße, sondern auch in den Seitenstraßen, speziell wenn man sich der Hälfte der Hauptstraße, sozusagen dem Zentrum, nähert, ist viel los: Geschäfte, Hotels Märkte… ziemlich unübersichtlich.

Auffallend ist, dass es extrem viele Baumärkte gibt: viele kleine, die spezielle Dinge anbieten, aber auch einige große, die das gesamte Spektrum für die Baulustigen vorrätig haben.

Der Bahnhof

Dann ist noch der Bahnhof von Pak Chong zu erwähnen, der Pak Chong mit Bangkok und Khorat verbindet und bis nach Nong Khai am Mekong-Fluss (laotische Grenze) führt. Es ist die Nordost-Linie (von Bangkok gehen ja sternförmig fünf Bahnlinien in die verschiedenen Himmelsrichtungen – ziemlich übersichtlich). Pak Chong ist für Touristen, die in den Nationalpark Khao Yai wollen, der Ausgangsort; sie kommen meist mit der Eisenbahn oder mit großen oder kleinen Bussen nach Pak Chong. D.h., Pak Chong ist verkehrsmäßig sehr gut versorgt (mehr dazu demnächst unter dem Menüpunkt Verkehrsanbindung).

Dies und das

Durch Pak Chong schlängelt sich der Fluss Lam Takhong, der im Khao Yai-Gebirge entspringt. Speziell in der Regenzeit kann er bedrohliche Wassermengen mit sich führen.

Natürlich gibt es in Pak Chong auch viele Tempel, eine christliche Kirche und eine Moschee.

Fußgänger haben es in Pak Chong (wie aber überall in Thailand) nicht leicht; zum einen muss man, sobald man sich an den Linksverkehr gewöhnt hat und in die richtige Richtung schaut, im Sprint die vierspurige Straße überqueren, wenn man eine Lücke entdeckt, oder erst einmal auf dem Mittelstreifen stehen bleiben. Es gibt zwar vier Fußgängerbrücken, aber meist nicht an der Stelle, wo man über die Straße will. Ich habe auch schon Zebrastreifen gesehen, aber die interessieren sowieso keinen Autofahrer. Weiteres Problem ist, dass man die Geschwindigkeit der Fahrzeuge nicht gut einschätzen kann, da sich niemand an eine Geschwindigkeitsbeschränkung hält (gibt es überhaupt eine?). Zudem ist es sehr ungewohnt für Europäer, dass jede Menge Mopeds auf der Straße – oft auf der Seitenspur – fahren.

Am Mittraphap-MarktDie Märkte

Eigentlich sind die vielen Märkte für so ein Städtchen typisch. Da gibt es den Frühmarkt, der bereits um 4 Uhr morgens öffnet und der besonders preiswert ist – dort kaufen vorwiegend Geschäftsleute, Hotels und Betreiber von Restaurants und Garküchen ein. Der Markt besteht dann weiter als Tagesmarkt. Weiter fast am Ende von Pak Chong gibt es noch den Mitraphap-Markt, der zum größten Teil überdacht ist. Im Zentrum ist der Nachtmarkt zu finden, der abends öffnet und zur Hälfte aus Essensangeboten besteht. Schließlich gibt es noch des Öfteren an Wochenenden oder zu bestimmten Terminen große Markte, die alles anbieten (von Essen über Möbel, Kleintiere, Pflanzen, Kleidung, CDs bis hin zu Elektroartikeln) und noch von jahrmarktähnlichen Veranstaltungen und Bühnenprogramm begleitet sind.

Auch wenn sich die Angebote immer irgendwie wiederholen (wie auch auf den Weihnachtsmärkten in Deutschland), macht es doch einen Riesen-Spaß, die Verkaufstände anzuschauen, die Leute zu beobachten und irgendetwas Unnützes zu erwerben.

© 2013 Wir in Pak Chong | Frank Zander

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